Meilensteine des Festes

Die Hochzeit wurde ab 1903 alle Jahre, ab 1950 alle drei Jahre und ab 1981 alle vier Jahre aufgeführt; dazwischen gab es längere Unterbrechungen durch den 1. und 2. Weltkrieg und durch die Brandkatastrophe von 1970.

1903

Erster Festzug am 15. August anlässlich der 3. Niederbayerischen Industrie- und Gewerbeausstellung. Prominenter Besucher: Prinz Ludwig . "Hochzeitswetter" gab es nicht, deshalb eine Wiederholung,
248 Teilnehmer.

1904

Ritterfest auf der Trausnitz. Armbrustschützen.

1905

Ein Festspiel als Einführung in das historische Hochzeitsgeschehen, von Georg Schaumberg, München. Wilhelm Prager, Kulturfilmer, war erster Regisseur. Ermutigung durch den Münchener Fremdenverkehrsverein.

1907

Symphonisches Vorspiel zum Festspiel, von Heinrich Schmidt, Bayreuth.

1924

Ein Tanzspiel mit einer Musik von Hans Lehner, Landshut. Choreograph: Staatsballetmeister Heinrich Kröller; hoher Besuch: Kronprinz Rupprecht. Nach Jahren des Defizits erstmals Aktiva in der Vereinskasse: 36 Billionen 320 Milliarden Reichsmark.

1925

Turnier dreier Ritterpaare unter Georg Tippel.

1935

Trotz politischer Unsicherheit eine Aufführung unter einem neuen Festspielleiter, dem Lehrer und Autor Karl Stadler. Er wurde zum Brückenbauer aus der Anfangszeit in die Gegenwart. An seiner Seite als "künstlerisches Gewissen" der Kunstmaler Franz Högner.

1947

Wiederbegründung des Vereins.

1950

Erste Nachkriegsaufführung.

1953

Besuch des Bundespräsidenten Theodor Heuss.

1965

Erstmals Businenbläser, Fahnenschwinger; die historische Musik unter Hans Walch (seit 1959) wird institutionalisiert in der "Musik um 1475". Die zunächst ungewohnt empfundene Musik auf historischen Instrumenten bedeutete einen wichtigen Schritt in Richtung auf die Originaltreue und führte folgerichtig zu einem "historischen" Tanzspiel.

1970

Vernichtung der Fahrnisse und Aufbauten durch einen Großbrand.

1971

Beschädigung der Kostüme und des Stofflagers durch einenWasserrohrbruch.

1973

Unterbringung des Fundus im Herzogschlössl mit Hilfe der Stadt.

1975

Aufführung zum 500-jährigen Jubiläum mit zahlreichen Neuerungen, besonders das Tanzspiel mit historischen Tänzen unter Anne und Ulrich Behrisch.

1980

Einweihung des "Stethaimerhauses" bei St. Martin als Förderer-Zentrale.

1981

Neues Festspiel von dem Schriftsteller Leopold Ahlsen; einstudiert von Peter Grassinger.

1983

Grundsteinlegung zu dem von Architekt Rudolf Wohlgemuth geplanten "Zeughaus" der Förderer am Turnierplatz; 1985 erstmals partiell genutzt und ab dem Fest 1989 zum Sammelpunkt aller Vermögensteile, Werkstätten und Veranstaltungen (Probenräume) bestimmt.

1985

Verlagerung des Turnierplatzes in die Sichtnähe von Stadt, Burg und Martinsturm. Für historische Tänze engagiert: Manfred Schnelle aus Rostock. Hoher Besuch: Bundespräsident Richard von Weizsäcker.

1993

Erstmals Bischöfe mit Begleitung im Festzug; Mummenschanz, gestaltet von Karola Schoßer, Hubert Gruber und Bernd Zöttl. Tanzspiel: Andrea Francalanci, Florenz.

1997

Regie Festspiel: Johannes Reitmeier. Choreographie Tanzspiel: Lieven Baert, Gent. Ergänzung der Fahnen und der Bischofsgruppe. Bundespräsident Roman Herzog zu Besuch.

2001

Laudate Dominum, geistliche Musik in St. Jodok

2002

100 Jahre Verein "Die Förderer": Feier mit Festakt und Konzert im Rathausprunksaal; "Tag der offenen Tür" und Biergarten beim Zeughaus.

2003

Comediale Musicale auf der Burg Trausnitz anlässlich des 100-jährigen Jubiläums der Aufführung der "Landshuter Hochzeit 1475".

2004

800 Jahre Stadt Landshut: Comediale Musicale auf der Burg Trausnitz.

2005

Tavern in der Steckengassen im Salzstadl: (neue Veranstaltung) "Wollust für Ohren, Augen und Wänste"

2007

Comedia Musicale auf der Burg Trausnitz

2009

Burg-Treff – neue Veranstaltung bei der Aufführung der „Landshuter Hochzeit 1475"

2011

Burgfest auf der Burg Trausnitz

2012

Präsentation des neuen Brautwagens mit Pferdegeschirren

2013

40. Aufführung der „Landshuter Hochzeit 1475“; neue Veranstaltung: Fechtschule auf der Burg – Kampfkünste des Fechtmeisters Paulus Kal;neue Gruppe: Polnische Hofmeisterin mit Hofdamen

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